Geschichte

März 2015:

Hochschule ohne Grenzen entstand im März 2015 durch die Initiative von Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg.
Die Idee dahinter:
Geflüchtete sollten sich schon im universitären Umfeld entwickeln und teilhaben können, bevor sie den oftmals Jahre dauernden Prozess der regulären Bewerbung um einen Studienplatz durchlaufen und viele Potenziale verloren gehen.

Zu Beginn kooperierten die "No Border Academy" und die "Amikeco-Willkommensinitiative e.V." mit der Universität. Die komplexe Dynamik des Öffnungsprozesses der Universität und die hohe Nachfrage durch Geflüchtete führten schließlich zur Bildung eines Bündnisses mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen und universitären Einrichtungen.

April 2015:

Zum Sommersemester 2015 öffnete sich das offizielle Gasthörerprogramm der Universität Lüneburg für die Aufnahme von Geflüchteten, wodurch sich die Open Lecture Hall etablierte. Zeitgleich entwickelte sich das Buddy Programm zur Unterstützung der Geflüchteten bei ihrem Studienneustart.

Oktober 2015:

Zum Wintersemester 2015 erweiterte sich das Studienangebot für Geflüchtete mit dem Brückenstudium, das über die Teilnahme an Studienangeboten hinaus auch das Ablegen von Prüfungsleistungen ermöglicht.

Juni 2016:

Hochschule ohne Grenzen kooperiert mit der Kiron Open Higher Education for Refguees, die ein Onlinestudium anbietet und durch eine Regionalgruppe auch Geflüchteten die Möglichkeit gibt, Prüfungen vor Ort abzulegen.

foto:Michael Behns Projekt Leuphana uni Flüchtlinge